Mobile Websites für PDA und
WAP
Reijnders entwickelt Web-Anwendungen für mobile
Geräte mit Minibrowser.
PDAs sind in Ihrer Grundfunktion als elektronische
Terminkalender ausgelegt, haben aber in den letzten
Jahren zunehmend das Laufen im Internet gelernt. Im
Augenblick zeichnen sich hier softwareseitig zwei
Standards ab, einerseits die auf dem Palm basierenden
Palmtops und andererseits die WindowsCE basierten
Handhelds.
Der Palm realisiert den Internetzugriff im Augenblick
über sogennante PQAs (Palm Query Applications),
die lokal auf dem Gerät gespeichert sind und
kleinen Webs entsprechen. Aus diesen Applikationen
heraus können dann Abfragen an Webserver realisiert
werden. Die Windows-Geräte verfügen bereits
über einen Internet Explorer, der Teile von HTML
unterstützt und gewohntes Browsen ermöglicht.
Zur Verbindung mit dem Internet verfügen neuere
Geräte dieser Art bereits über integrierte
Modems, zumeist muss die Verbindung aber noch via
Infrarotschnittstelle über ein Handy o.ä.
hergestellt werden. Nicht nur dieser Kostenfaktor
- auch die vergleichsweise geringe Bandbreite der
Datenübertragung fordern schlanke und durchdachte
Lösungen.
Neben dieser "Einwahlmethode" bieten die
gängigen PDAs auch die Möglichkeit Internetdienste
über die Dockingstation und die Internetverbindung
des PCs zu nutzen. Dies eignet sich besonders für
den Transfer größerer Datenmengen. Einige
Hersteller bieten hierzu bereits spezielle Softwaremodule
an, die sich in den Synchronisationsprozess zwischen
Desktop-PC und mobilem Gerät einklinken und umfangreiche
Informations-Channels auf das Gerät überspielen.
WAP
WAP steht für Wireless Application Protocol
und stellt die Basis für das mobile Internet
dar. Das Protokoll wurde von einem Konsortium, in
dem die Unternehmen Nokia, Ericssion, Motorola und
Phone.com vertreten sind, entwickelt. Es umfasst mittlerweile
500 Mitglieder. Die WAP-Seiten werden in WML, aus
der XML-Sprachfamilie, geschrieben.
Wir haben für Sie ein Com-Object entwickelt,
mit dem sich komplexe WAP-Anwendungen erstellen lassen.
Es berücksichtigt automatisch die differenzierte
Implementation des WAP-Standards für diverse
Endgeräte.